Die Konvekta CH Smitt Stiftung ist in der Schwalm verwurzelt und fühlt sich ihrer Region in besonderer Weise verbunden. Aus dieser Verbundenheit heraus setzen wir uns dafür ein, die Schwalm als Lebens-, Bildungs- und Kulturraum nachhaltig zu stärken und weiterzuentwickeln.
Wir fördern Projekte und Initiativen in den Bereichen Bildung, Natur und Kultur, weil wir überzeugt sind, dass sie das Fundament einer lebendigen und zukunftsfähigen Region bilden. Bildung eröffnet Perspektiven und schafft Chancen – für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen. Natur prägt die Identität der Schwalm und verdient unseren achtsamen Schutz. Kultur verbindet Menschen, bewahrt Traditionen und schafft Raum für neue Ideen.
Als Stiftung verstehen wir uns als verlässlicher Partner für Vereine, Bildungseinrichtungen, gemeinnützige Organisationen und engagierte Bürgerinnen und Bürger. Wir unterstützen Vorhaben, die Verantwortung übernehmen, Gemeinschaft fördern und einen nachhaltigen Mehrwert für die Region schaffen. Dabei legen wir Wert auf Transparenz, Kontinuität und eine enge Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort.
Unser Ziel ist es, die Schwalm in ihrer Vielfalt zu stärken – mit Augenmaß, Weitblick und dem klaren Bekenntnis zu unserer Heimat.
Am 28. Juni 2026 lud Carola Drüsedau von Grünland im Rahmen des Projektes mit der Konvekta – C.H Schmitt Stiftung zur Exkursion „Sommer auf der Streuobstwiese“ ein. Trotz der hochsommerlichen Temperaturen folgte eine kleine Gruppe interessierter Besucherinnen und Besucher der Einladung, um mehr über die Entwicklung der Streuobstwiese und ihre ökologische Bedeutung zu erfahren.
Während des Rundgangs erhielten die Teilnehmenden interessante Einblicke in die bisherigen Maßnahmen und konnten die positiven Veränderungen auf der Fläche unmittelbar erleben. Besonders beeindruckend war zu sehen, wie sich die Wiese in den vergangenen Monaten zu einem vielfältigen Lebensraum für Pflanzen und Tiere entwickelt hat.
Zum Abschluss führte die Exkursion auf die angrenzende, bereits bestehende Streuobstwiese. Im angenehmen Schatten der alten Obstbäume bot sich bei einer kleinen Erfrischung die Gelegenheit, sich auszutauschen und die sommerliche Atmosphäre zu genießen.
Die zahlreichen positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden haben gezeigt, dass das Interesse an der Entwicklung der Streuobstwiese und am Thema Natur- und Artenschutz groß ist.
Solche Veranstaltungen bieten eine schöne Möglichkeit, das Projekt erlebbar zu machen und gemeinsam die Fortschritte auf der Wiese zu entdecken.
Am 24. April, dem bundesweiten Tag der Streuobstwiese, konnte die Konvekta - C. H. Schmitt-Stiftung gemeinsam mit ihrem Projektpartner Grünland die neu angelegte Streuobstwiese in Densberg offiziell einweihen.
Der Einladung waren zahlreiche interessierte Gäste gefolgt. Trotz der frischen Temperaturen zeigte sich das Wetter von seiner sonnigen Seite und bot einen schönen Rahmen für die feierliche Eröffnung.
Zum Auftakt begrüßte Tanja Berg, Vorstand der Konvekta - C. H. Schmitt-Stiftung, die Anwesenden herzlich. In ihrer Ansprache betonte sie die besondere Bedeutung dieses Projekts für die Stiftung. Die Streuobstwiese sei weit mehr als eine mit Obstbäumen bepflanzte Fläche – sie solle sich zu einem Ort der Begegnung, des Austauschs und des gemeinsamen Erlebens entwickeln. Gleichzeitig dankte sie allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die mit ihrem Engagement dazu beigetragen haben, dieses Projekt Wirklichkeit werden zu lassen. Sie machte deutlich, dass die Streuobstwiese zwar noch am Anfang ihrer Entwicklung stehe, darin aber zugleich ihr besonderer Reiz liege: Sie werde wachsen, sich verändern und in den kommenden Jahren zu einem wertvollen Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen werden.
Im Anschluss übernahm Carola Drüsedau vom Projektpartner Gründland die Moderation der Veranstaltung und stellte den Gästen den weiteren Ablauf vor. Mit viel Herzblut führte sie die Besucherinnen und Besucher über die neu angelegte Streuobstwiese und vermittelte Wissenswertes über deren Entstehung, die Bedeutung von Streuobstwiesen für den Natur- und Artenschutz sowie die zukünftigen Pläne für das Gelände. Die große Resonanz und das Interesse der Gäste machten deutlich, wie wichtig solche Projekte für die Region sind.
Nach der Führung lud die Konvekta - C. H. Schmitt-Stiftung zu einer kleinen Stärkung ein und die Gäste nutzten die Gelegenheit, sich auszutauschen, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen zeigten, wie groß das Interesse an der neu entstandenen Streuobstwiese und ihrer zukünftigen Entwicklung ist.
Dank des sonnigen Frühjahrs hat sich unsere Streuobstwiese in den vergangenen Wochen hervorragend entwickelt. Das satte Grün, die zahlreichen Blüten und das stetige Wachstum machen deutlich, wie sich die Fläche Tag für Tag weiter entfaltet. Mit der zunehmenden Blütenvielfalt finden auch immer mehr Insekten einen wertvollen Lebensraum, sodass sich die Streuobstwiese Schritt für Schritt zu einem artenreichen Rückzugsort für Pflanzen und Tiere entwickelt.
Damit die jungen Obstbäume weiterhin optimale Wachstumsbedingungen vorfinden, wurden in der letzten Maiwoche die Baumscheiben gehackt und Gießränder angelegt. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit war außerdem eine intensive Bewässerung erforderlich, um die frisch gepflanzten Bäume bestmöglich zu versorgen.
Ein weiterer Meilenstein konnte ebenfalls erreicht werden: Die bereits bestellte Informationstafel ist inzwischen eingetroffen und wurde auf der Streuobstwiese aufgestellt. Sie informiert Besucherinnen und Besucher über das Projekt, die Bedeutung einer Streuobstwiese und die zahlreichen ökologischen Zusammenhänge. So lädt die Fläche nicht nur zum Verweilen ein, sondern vermittelt zugleich Wissenswertes über Natur- und Artenschutz.
Am 24. April, dem bundesweiten Tag der Streuobstwiese, konnte die Konvekta - C. H. Schmitt-Stiftung gemeinsam mit ihrem Projektpartner Grünland die neu angelegte Streuobstwiese in Densberg offiziell einweihen.
Der Einladung waren zahlreiche interessierte Gäste gefolgt. Trotz der frischen Temperaturen zeigte sich das Wetter von seiner sonnigen Seite und bot einen schönen Rahmen für die feierliche Eröffnung.
Zum Auftakt begrüßte Tanja Berg, Vorstand der Konvekta - C. H. Schmitt-Stiftung, die Anwesenden herzlich. In ihrer Ansprache betonte sie die besondere Bedeutung dieses Projekts für die Stiftung. Die Streuobstwiese sei weit mehr als eine mit Obstbäumen bepflanzte Fläche – sie solle sich zu einem Ort der Begegnung, des Austauschs und des gemeinsamen Erlebens entwickeln. Gleichzeitig dankte sie allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die mit ihrem Engagement dazu beigetragen haben, dieses Projekt Wirklichkeit werden zu lassen. Sie machte deutlich, dass die Streuobstwiese zwar noch am Anfang ihrer Entwicklung stehe, darin aber zugleich ihr besonderer Reiz liege: Sie werde wachsen, sich verändern und in den kommenden Jahren zu einem wertvollen Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen werden.
Im Anschluss übernahm Carola Drüsedau vom Projektpartner Gründland die Moderation der Veranstaltung und stellte den Gästen den weiteren Ablauf vor. Mit viel Herzblut führte sie die Besucherinnen und Besucher über die neu angelegte Streuobstwiese und vermittelte Wissenswertes über deren Entstehung, die Bedeutung von Streuobstwiesen für den Natur- und Artenschutz sowie die zukünftigen Pläne für das Gelände. Die große Resonanz und das Interesse der Gäste machten deutlich, wie wichtig solche Projekte für die Region sind.
Nach der Führung lud die Konvekta - C. H. Schmitt-Stiftung zu einer kleinen Stärkung ein und die Gäste nutzten die Gelegenheit, sich auszutauschen, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen zeigten, wie groß das Interesse an der neu entstandenen Streuobstwiese und ihrer zukünftigen Entwicklung ist.
Am Gründonnerstag wurde auf der Streuobstwiese ein weiterer gezielter Beitrag zum Artenschutz umgesetzt. Mit dem Bau eines Mauswieselhaufens sowie dem Beginn der Arbeiten an einer Hirschkäferwiege stehen zwei besonders schützenswerte Tierarten im Fokus der aktuellen Maßnahmen.
Das Mauswiesel, als kleinster heimischer Marder, ist auf strukturreiche Landschaften mit ausreichend Versteck- und Jagdmöglichkeiten angewiesen. Durch den zunehmenden Verlust solcher Strukturen in der Agrarlandschaft sind geeignete Lebensräume selten geworden.
Um hier gezielt entgegenzuwirken, wurde zunächst eine Mulde ausgehoben und mit Drainagekies befüllt. Diese sorgt für ein trockenes und geschütztes Umfeld – eine wichtige Voraussetzung für die Nutzung durch das Mauswiesel.
Anschließend wurde trockenes Heu als isolierende Schicht eingebracht. Der darauffolgende Aufbau mit armdicken Ästen bildete die stabile Grundstruktur des Haufens.
Ein festes Dach sowie ergänzende, feinere Äste sorgen für zusätzliche Deckung und schaffen vielfältige Versteckmöglichkeiten.
Der fertige Mauswieselhaufen bietet nun nicht nur dem Mauswiesel einen geeigneten Lebensraum, sondern unterstützt auch zahlreiche weitere Arten, indem er wichtige Strukturen und Rückzugsorte innerhalb der Streuobstwiese schafft.
Parallel dazu wurde bereits mit den Vorbereitungen für die sogenannte Hirschkäferwiege begonnen.
Der Hirschkäfer zählt zu den größten heimischen Käferarten und ist in seinem Bestand stark gefährdet. Seine Larven entwickeln sich über mehrere Jahre hinweg im Totholz, insbesondere in unterirdischen Wurzelbereichen.
Um diese besonderen Anforderungen zu erfüllen, wurde mit dem Nachschachten – vollständig in Handarbeit – begonnen. Ziel ist es, einen geeigneten Brutraum zu schaffen, der den Larven optimale Entwicklungsbedingungen bietet und so langfristig zur Stabilisierung der Population beitragen kann.
Mit diesen Maßnahmen wird die Streuobstwiese gezielt als Lebensraum für spezialisierte und schützenswerte Arten weiterentwickelt. Gleichzeitig leisten sie einen wichtigen Beitrag zur ökologischen Aufwertung und zur Förderung der biologischen Vielfalt in der Kulturlandschaft.
Nachdem im Januar bereits die Benjeshecke auf unserer Streuobstwiese angelegt wurde, gehen die Arbeiten nun sichtbar in die nächste Phase über. Der Forst- und Umweltdienst hat die zentrale Fläche der Wiese fertiggestellt, die künftig als Ort der Begegnung und des Verweilens für Besucher dienen soll.
Im Zuge der Maßnahmen wurden die Kanten sorgfältig abgestochen, Natursteine aufgeschichtet und eine sogenannte „Bienenkante“ angelegt, die zusätzlichen Lebensraum für Insekten schafft. Ergänzend dazu wurde eine Nachsaat ausgebracht, um die Fläche weiter ökologisch aufzuwerten und die Entwicklung einer artenreichen Vegetation zu fördern.
Die positiven Effekte lassen nicht lange auf sich warten: Erste tierische Besucher haben die Streuobstwiese bereits für sich entdeckt. Deutlich erkennbare Rehspuren zeugen davon, dass das Gelände zunehmend in das natürliche Umfeld eingebunden wird.
Damit die frisch gepflanzten Gehölze und Bäume dennoch ungestört anwachsen können und vor Verbiss geschützt sind, wurden zusätzliche Schutzzäune errichtet. So wird sichergestellt, dass sich die jungen Pflanzen stabil entwickeln und langfristig zur ökologischen Vielfalt der Streuobstwiese beitragen können.
Die Arbeiten auf der Streuobstwiese schreiten kontinuierlich voran. Nachdem bereits zahlreiche Obstbäume und Sträucher gepflanzt wurden, konnte nun ein weiterer wichtiger Schritt zur ökologischen Aufwertung der Fläche umgesetzt werden: der Bau einer Benjeshecke. Bei klarem, blauem Himmel und kalten Januartemperaturen starteten die Arbeiten planmäßig.
Den Auftakt bildete die Materialsammlung. Mit dem LKW wurde hierfür geeigneter Gehölzschnitt aus der Umgebung zusammengetragen. Dabei handelte es sich vor allem um Äste, Zweige und Stammstücke aus Pflege- und Rückschnittmaßnahmen, die andernfalls entsorgt worden wären. Dieses natürliche, unbehandelte Holzmaterial bildet die Grundlage für die Benjeshecke und leistet einen wertvollen Beitrag zur nachhaltigen Nutzung vorhandener Ressourcen.
Nach der Anlieferung wurde das Material zunächst am Rand der Streuobstwiese zwischen-gelagert. Von dort aus erfolgte der schrittweise Transport an den vorgesehenen Standort der Benjeshecke. Zwischen stabilen Holzpfosten wurde das Schnittgut locker aufgeschichtet. Diese Bauweise sorgt für zahlreiche Hohlräume und Strukturen, die im Laufe der Zeit weiter zusammensacken, sich begrünen und durch natürliche Prozesse verändern und neuen Lebensraum bietet.
Benjeshecken gelten als besonders wertvolle ökologische Elemente in der Kulturlandschaft. Sie bieten Schutz-, Brut- und Nahrungsräume für viele Tierarten, darunter Vögel, Insekten, Amphibien und Kleinsäuger. Gleichzeitig fördern sie die Ansiedlung heimischer Pflanzen, wirken als Wind- und Erosionsschutz und tragen zur Vernetzung verschiedener Lebensräume bei.
Mit dem Bau der Benjeshecke wird die Streuobstwiese nicht nur strukturell ergänzt, sondern ökologisch deutlich aufgewertet. Sie entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem vielfältigen Lebensraum, der Artenvielfalt fördert und nachhaltige Landschaftsgestaltung erlebbar macht. Die weiteren Arbeiten auf der Fläche werden in den kommenden Wochen fortgesetzt.
Wer je einen Baum gepflanzt hat, weiß, welche Knochenarbeit das ist. Henning Ulmer, Carola Drüsedau, Brian Harder, Jan Altrichter und Bill Kreutel (von links) vom Forst- und Umweltdienst Borken haben jetzt über 40 Bäume und 100 Büsche auf der Densberger Streuobstwiese der Konvekta - C.H. Schmitt Stiftung aus Schwalmstadt gepflanzt.
Quelle: HNA
Densberg/Schwalmstadt – Diese Arbeit ist eine ganz schöne Plackerei: Mitarbeiter des Forst- und Umweltdienstes Borken haben jetzt 100 Büsche und 40 Bäume auf der neuen Densberger Streuobstwiese der Konvekta - C.H. Schmitt Stiftung aus Schwalmstadt gepflanzt.
Früher hat man Plastikrohre zur Entwässerung gelegt, aber wir wollen kein Plastik ins Erdreich einbringen.
Carola Drüsedau, Obstgehölzpflegerin
Dabei war jede Menge Körpereinsatz nötig, um die tiefen Pflanzlöcher zu graben, denn der Boden auf der knapp 1,4 Hektar großen Fläche am Densberger Ortsausgang ist extrem schwer, lehmig, wasserhaltig und feinporig. „Im Winter erinnert er ein bisschen an Knete und im Sommer an Beton“, sagt Obstgehölzpflegerin Carola Drüsedau. Also ackerten die Männer im Wortsinne mit den Spaten die Schollen auf dem Feld hoch, um Äpfel-, Birnen-, Mirabellen-, Kirsch- und Walnussbäume in die Erde zu bekommen. Viele Setzlinge wanderten immer gemeinsam mit Drainageschläuchen aus Jute in die Erde. „Früher hat man Kunststoffrohre zur Entwässerung gelegt, aber wir wollen kein Plastik ins Erdreich einbringen“, sagt Drüsedau. Nun kamen mit jedem Setzling drei längliche Säcke mit in den Boden. Dessen Inhalt: Kleine Kugeln aus Blähton, schwarzes Vulkangestein, das Wasser aufnehmen kann. Doch beim Setzen auf der Wiese geht es nicht nur ums Problem Wasser, sondern auch um Wühlmäuse – die eine große Plage sind. Mitarbeiter Bill Kreutel legte deshalb verzinktes Drahtgitter ins Pflanzloch, stieg hinein und stampfte es fest. Dann wurden Kieselsteine und Erde rund ums Gitter gelegt, das Bäumchen mitten rein gepflanzt. Es ist ein Versuch, die Nager vom Wurzelwerk fernzuhalten. Das gelingt nicht immer, erst neulich ist ein 15 Jahre alter Apfelbaum auf der benachbarten Streuobstwiese von Carola Drüsedau eingegangen, weil die Wühlmäuse seine Wurzeln angefressen hatten. Nicht umsonst hat Carola Drüsedau einen großen Mauswiesel-Hügel mit Holz und Steinen angelegt: Dort soll sich, so die Hoffnung, die extrem seltene und genauso nützliche Marderart des Mauswiesels ansiedeln und von dort aus auf Jagd nach den Schädlingen gehen.
Obst, das man schon seit 1000 Jahren kennt
Doch die Bäume samt ihren Pfählen und Schutz vor Wildverbissen sind nicht die einzigen Neuerungen, die die Konvekta - C.H. Schmitt Stiftung auf der von ihr erworbenen Fläche vorgenommen hat: Es gibt dort nun eine Abstellfläche für Fahrzeuge der Firmen, Seminarteilnehmer und Wanderer, die ab der Streuobstwiese in die Natur starten. Auch das Plateau ist bereits errichtet, das in der Mitte der Wiese Zusammenkünfte ermöglichen soll, genau wie der Sitzplatz im unteren Bereich der Wiese samt Bank und Informationsständen. Außerdem ist die Wiese bereits mit einer regionalen Mischung aus Gräsern und Kräutern eingesät. Die Bäume, die noch hinzukommen, stellen Obst aus den vergangenen 1000 Jahren in den Mittelpunkt. So wie den Edelborsdorfer Apfel, der tatsächlich schon seit 1175 bekannt ist und Mispeln, die bereits seit 1000 Jahren angepflanzt werden. Der Startschuss für die ökologische Fläche ist also gefallen. Die Konvekta - C.H. Schmitt Stiftung übernimmt die Kosten für Planung, Pflanzung, Arbeiten. Deren Ziel: Auf der großen Fläche soll ein Stück Natur entstehen, das das immaterielle Unesco-Kulturerbe der Streuobstwiese bereichert. Auch der erste Teil des Jahreskurses, der sich rund um Pflege und Schnitt, Streuobstpädagogik und Sortenkunde dreht, hat bereits begonnen. Damit ist klar: Die Natur hat mit der Konvekta - C.H. Schmitt Stiftung einen starken Partner.
Quelle: HNA
Die Arbeiten an der neuen Streuobstwiese schreiten sichtbar voran: Nachdem die Fläche in den vergangenen Wochen sorgfältig vorbereitet und der Boden optimal hergerichtet wurde, konnten nun die ersten umfangreichen Pflanzarbeiten erfolgreich abgeschlossen werden.
Ein wahres Füllhorn an traditionellen und seltenen Obstgehölzen bereichert nun das Gelände. Insgesamt wurden vielfältige Baum- und Straucharten gesetzt, darunter Birnen, Äpfel, Mirabellen, Esskastanien, Mispeln, Pflaumen, essbare Eberesche, Süßkirschen, weiße Maulbeere, Schwarzer Holunder, Walnüsse, Brombeeren, Apfelbeeren, Haselnuss, Kornelkirsche und Felsenbirne. Mit dieser Vielfalt entsteht Stück für Stück ein artenreicher Lebensraum, der nicht nur verschiedenen Tierarten zugutekommt, sondern auch ein lebendiges Abbild traditioneller Kulturlandschaften darstellt.
Im letzten Schritt werden in den kommenden Tagen noch mehrere Dreiböcke gesetzt, die jungen Hochstämmen zusätzlichen Halt geben und deren gesundes Wachstum unterstützen.
Damit nimmt die Streuobstwiese nun sichtbar Gestalt an. Die Mischung aus alten Sorten, regionaltypischen Gehölzen und naturnahen Strukturen schafft ein wertvolles Biotop – ein Ort, an dem Natur, Artenvielfalt und Landschaftspflege Hand in Hand gehen.
Konvekta C.H. Schmitt-Stiftung legt in Densberg eine 1,3 Hektar große Streuobstwiese an.
So mancher Densberger wird schon gerätselt haben, was da am Ortseingang in Richtung Schönstein gebaggert und gewerkelt wird: Dort schafft die Konvekta - C.H. Schmitt-Stiftung zurzeit die Voraussetzungen für eine 1,3 Hektar große Streuobstwiese. Zusammen mit den angrenzenden Flächen von Obstgehölzpflegerin Carola Drüsedau entsteht so ein großer Biotopverbund in Sachen Streuobstwiesen.
In den kommenden drei bis fünf Jahren soll dort die Natur aufblühen, eine große bunte naturnahe Wiese entstehen: Obstbäume und Wildgehölze werden gepflanzt, Lebensräume für Mauswiesel durch Todholzbereiche gebaut, Steinhaufen für Kleintiere aufgeschichtet und sogar ein großes Loch im Boden für eine Hirschkäferwiege geschaffen.
In dieser Zeit stehen dann auch viele Bildungsangebote an. Die Konvekta - C.H. Schmitt-Stiftung bietet ab Ende November einen kostenlosen Jahreskurs zum immateriellen Unesco-Kulturerbe Streuobstwiese. Vorkenntnisse sind nicht notwendig, wohl aber ein großes Interesse an der Natur – und der Spaß daran, das Erlernte mit anderen zu teilen, das Wissen also weiter zugeben. Die sechs Module von November 2025 bis Oktober 2026 finden in Densberg in der Grünland-Akademie von Obstbaumwartin Carola Drüsedau statt.
Es ist also ein dickes Paket in Sachen Natur, das die Konvekta - C.H.Schmitt-Stiftung da schnürt. Das auf Informationen, Wissen, Klima- und Umweltschutz baut, Tier und Natur in den Mittelpunkt stellt. Zurzeit werden die Vorbereitungen geschaffen: Auf den Flächen, die die Stiftung bei Densberg gekauft hat, wurde noch im Sommer die Ernte eingefahren. Jetzt werden die Böden der ehemaligen Äcker bearbeitet und eine regionale Saatgutmischung aufgebracht, die an die Bedürfnisse der Insekten angepasst ist.
Streuobstwiese in Densberg: Biotopverbund soll entstehen
Im mittleren Bereich wird ein Plateau errichtet, das Platz für Veranstaltungen bietet, im unteren Bereich entsteht ein Rastplatz samt Bank und Informationen für Spaziergänger und Radfahrer, unten am Weg wurden gerade Parkplätze vorbereitet. Alte Obstsorten, Feldholzhecken werden gepflanzt, eine Behausung für das Mauswiesel gebaut, Blühstreifen angelegt, Bildungsangebote gemacht, eine Hirschkäferwiege mit Eichenrundhölzern geschaffen – die Stiftung hat im Wortsinne viel Natürliches vor.
Sommerliche Temperaturen, strahlender Sonnenschein und beste Bedingungen für die Arbeit im Freien: Das vierte Modul des Jahreskurses „Streuobstwiese“, den die C.H. Schmitt Stiftung gemeinsam mit Grünland veranstaltet, bot den Teilnehmenden am 6. und 7. Juni erneut die Gelegenheit, ihr Wissen rund um das Ökosystem Streuobstwiese zu erweitern und wertvolle praktische Erfahrungen zu sammeln.
Im Mittelpunkt standen diesmal die Themen Bodenkunde, Schädlinge und Nützlinge sowie ein Handsensenkurs, der erstmals von einem neuen Dozenten begleitet wurde. Zunächst beschäftigten sich die Teilnehmenden mit den Grundlagen eines gesunden Bodens als Basis für vitale Obstbäume und artenreiche Wiesen. Ebenso wurde deutlich, wie wichtig das Zusammenspiel von Schädlingen und ihren natürlichen Gegenspielern ist und welchen wertvollen Beitrag Nützlinge für ein funktionierendes Ökosystem leisten.
Ein besonderes Highlight des Wochenendes war der Handsensenkurs. Bereits nach den ersten gemeinsamen Minuten war spürbar, dass die Chemie zwischen dem neuen Dozenten und der Gruppe stimmte. Mit viel Fachwissen, Geduld und einer ansteckenden Begeisterung vermittelte er den Teilnehmenden den richtigen Umgang mit der Sense – vom Einstellen des Werkzeugs über die richtige Körperhaltung bis hin zur passenden Mähtechnik.
Im Anschluss ging es direkt in die Praxis. Auf der benachbarten Wiese konnten die Teilnehmenden das Gelernte mit großem Eifer umsetzen. Schnell wurden die ersten Schwünge sicherer, und schon nach kurzer Zeit zeigte sich, wie effektiv und zugleich entschleunigend das Mähen mit der Sense sein kann. Für viele war es eine völlig neue Erfahrung, die traditionelle Handwerkskunst selbst auszuprobieren.
Am Wochenende des 25. und 26. April trafen sich die Teilnehmenden des Jahreskurses „Streuobstwiese“, den die Konvekta - C.H. Schmitt Stiftung gemeinsam mit Grünland veranstaltet, zum dritten Modul. Bei zunächst noch frischen, aber sonnigen Frühlingstemperaturen startete die Gruppe hochmotiviert in ein abwechslungsreiches Wochenende rund um die Themen Öffentlichkeitsarbeit, Planung einer Streuobstwiese und Veredelung von Obstgehölzen.
Den Auftakt bildete die Frage, wie sich Menschen für Streuobstwiesen begeistern und deren Bedeutung für Natur, Landschaft und Artenvielfalt noch stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken lässt. Gemeinsam wurden Ideen entwickelt, wie Veranstaltungen, Bildungsangebote und kreative Aktionen dazu beitragen können, das wertvolle Kulturgut Streuobstwiese erlebbar zu machen.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Planung einer Streuobstwiese. Von der Standortwahl über die Auswahl geeigneter Obstsorten bis hin zu den Anforderungen an eine nachhaltige Entwicklung einer Obstwiese erhielten die Teilnehmenden wertvolle Einblicke in die vielfältigen Aspekte einer gelungenen Planung.
Mit besonderem Interesse widmete sich die Gruppe anschließend dem Thema Veredelung. Dabei konnten die Teilnehmenden die verschiedenen Techniken kennenlernen und selbst praktisch ausprobieren. Es war beeindruckend zu sehen, mit welcher Sorgfalt und Begeisterung gearbeitet wurde und wie schnell sich erste Erfolge einstellten.
Nicht nur fachlich entwickelt sich der Jahreskurs hervorragend – auch die Gemeinschaft wächst von Modul zu Modul weiter zusammen. Inzwischen ist aus den Teilnehmenden eine engagierte Gruppe geworden, die sich gegenseitig unterstützt, Erfahrungen austauscht und auch zwischen den Seminarwochenenden in Kontakt bleibt. Dieser lebendige Austausch bereichert den Kurs und zeigt, wie viel gemeinsames Lernen und gegenseitige Inspiration entstehen können.
Einen besonders schönen Abschluss fand das Wochenende auf der Streuobstwiese: Gemeinsam gestalteten die Teilnehmenden aus den zahlreichen Blüten und Blättern der auf der Wiese blühenden Pusteblumen eine große, kunstvolle Pusteblume. Dieses kreative Naturbild spiegelte nicht nur die Freude am gemeinsamen Arbeiten wider, sondern auch den Gedanken, Wissen weiterzutragen – ganz im Sinne des Jahreskurses.
Mit vielen neuen Ideen, praktischen Erfahrungen und einer großen Portion Motivation blicken die Teilnehmenden nun gespannt auf die kommenden Module.
Unter strahlend blauem Himmel und bei frühlingshaften Temperaturen trafen sich die Teilnehmenden des Jahreskurses „Streuobstwiese – Multiplikatoren“ am 7. und 8. März erneut in Densberg. Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Modul stand diesmal vor allem eines auf dem Programm: praktische Arbeit auf der Obstwiese.
Nach einer kurzen theoretischen Einführung durch Kursleiterin Dipl.-Ing. Carola Drüsedau ging es direkt hinaus ins Freie. Zwischen Obstbäumen, Leitern und Werkzeugen beschäftigten sich die Teilnehmenden intensiv mit zwei zentralen Themen der Streuobstpflege: der Pflanzung junger Obstbäume und dem fachgerechten Altbaumschnitt.
Schritt für Schritt wurde erklärt, wie ein Obstbaum richtig gepflanzt wird – von der Vorbereitung der Pflanzgrube über das Einsetzen des Baumes bis hin zur sicheren Befestigung und dem Schutz vor Wildverbiss. Anschließend ging es an ältere Obstbäume. Hier zeigte Carola Drüsedau, wie durch einen gezielten Altbaumschnitt die Krone ausgelichtet, Totholz entfernt und die Vitalität des Baumes langfristig erhalten werden kann.
„Beim Schneiden geht es nicht nur um Technik, sondern auch darum, den Baum zu lesen“, erklärte die Kursleiterin. „Jeder Baum hat seine eigene Geschichte und seinen eigenen Wuchs.“
Mit Astscheren, Sägen und viel Aufmerksamkeit machten sich die Teilnehmenden ans Werk – und entwickelten dabei zunehmend ein Gespür für die Struktur der Bäume. Das sonnige Wetter sorgte zusätzlich für gute Stimmung und ideale Arbeitsbedingungen auf der Wiese.
Besonders erfreulich ist auch, wie gut die Gruppe inzwischen zusammengefunden hat. Über die Kurstage hinaus tauschen sich viele der Teilnehmenden regelmäßig aus, besuchen sich gegenseitig auf ihren eigenen Obstwiesen und unterstützen sich bei ihren Projekten. So entsteht bereits während der Ausbildung ein kleines Netzwerk engagierter Streuobst-Aktiver.
Nach diesem sonnigen und arbeitsreichen Wochenende freuen sich die Teilnehmenden bereits auf das nächste Modul im April – dann stehen unter anderem Veredlung, Öffentlichkeitsarbeit und die Planung einer Obstwiese auf dem Programm.
Unter strahlend blauem Himmel und bei frühlingshaften Temperaturen trafen sich die Teilnehmenden des Jahreskurses „Streuobstwiese – Multiplikatoren“ am 7. und 8. März erneut in Densberg. Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Modul stand diesmal vor allem eines auf dem Programm: praktische Arbeit auf der Obstwiese.
Nach einer kurzen theoretischen Einführung durch Kursleiterin Dipl.-Ing. Carola Drüsedau ging es direkt hinaus ins Freie. Zwischen Obstbäumen, Leitern und Werkzeugen beschäftigten sich die Teilnehmenden intensiv mit zwei zentralen Themen der Streuobstpflege: der Pflanzung junger Obstbäume und dem fachgerechten Altbaumschnitt.
Schritt für Schritt wurde erklärt, wie ein Obstbaum richtig gepflanzt wird – von der Vorbereitung der Pflanzgrube über das Einsetzen des Baumes bis hin zur sicheren Befestigung und dem Schutz vor Wildverbiss. Anschließend ging es an ältere Obstbäume. Hier zeigte Carola Drüsedau, wie durch einen gezielten Altbaumschnitt die Krone ausgelichtet, Totholz entfernt und die Vitalität des Baumes langfristig erhalten werden kann.
„Beim Schneiden geht es nicht nur um Technik, sondern auch darum, den Baum zu lesen“, erklärte die Kursleiterin. „Jeder Baum hat seine eigene Geschichte und seinen eigenen Wuchs.“
Mit Astscheren, Sägen und viel Aufmerksamkeit machten sich die Teilnehmenden ans Werk – und entwickelten dabei zunehmend ein Gespür für die Struktur der Bäume. Das sonnige Wetter sorgte zusätzlich für gute Stimmung und ideale Arbeitsbedingungen auf der Wiese.
Besonders erfreulich ist auch, wie gut die Gruppe inzwischen zusammengefunden hat. Über die Kurstage hinaus tauschen sich viele der Teilnehmenden regelmäßig aus, besuchen sich gegenseitig auf ihren eigenen Obstwiesen und unterstützen sich bei ihren Projekten. So entsteht bereits während der Ausbildung ein kleines Netzwerk engagierter Streuobst-Aktiver.
Nach diesem sonnigen und arbeitsreichen Wochenende freuen sich die Teilnehmenden bereits auf das nächste Modul im April – dann stehen unter anderem Veredlung, Öffentlichkeitsarbeit und die Planung einer Obstwiese auf dem Programm.
Mit großem Interesse und spürbarer Neugier ist am Wochenende des 29. und 30. November 2025 das erste Modul des von der Konvekta - C.H. Schmitt Stiftung geförderten Jahreskurses „Streuobstwiese – Multiplikatoren“ gestartet. Der Kurs richtet sich an Menschen, die sich intensiv mit der Pflege, dem Erhalt und der Vermittlung von Wissen rund um Obstbäume und Streuobstwiesen beschäftigen möchten.
Zum Auftakt begrüßte Kursleiterin Dipl.-Ing. Carola Drüsedau die 11 Teilnehmenden in den Räumlichkeiten von Grün.land in Densberg. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurde schnell deutlich, wie vielfältig die Gruppe zusammengesetzt ist: Fachkräfte aus dem Bereich Natur- und Umweltbildung, engagierte Privatpersonen sowie Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich mit Kindern, Jugendlichen oder Naturschutzprojekten arbeiten. Sie alle eint der Wunsch, ihr Wissen zu vertiefen und später als Multiplikatoren weiterzugeben.
Im ersten Modul standen die Grundlagen der Obstkultur sowie der fachgerechte Jungbaumschnitt im Mittelpunkt. Nach einer anschaulichen theoretischen Einführung durch Carola Drüsedau ging es direkt hinaus auf die Obstwiesen rund um den Standort – dorthin, wo das frisch Erlernte unmittelbar in die Praxis umgesetzt werden konnte.
„Es begeistert mich jedes Mal zu sehen, wie schnell die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Gefühl für den Baum entwickeln“, sagt Carola Drüsedau. „Streuobstwiesen leben davon, dass Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen – und genau das passiert hier.“
Der Jahreskurs umfasst insgesamt sechs Module, die von Pflanzung und Altbaumschnitt über Bodenkunde und Wiesenökologie bis hin zu Sortenkunde, Obstverwertung und Öffentlichkeitsarbeit reichen. Die Konvekta - C.H. Schmitt Stiftung unterstützt den Kurs, um den Erhalt des immateriellen UNESCO-Kulturerbes „Streuobstanbau“ aktiv zu fördern und Menschen zu befähigen, dieses Wissen in die Region zu tragen.
Der erfolgreiche Auftakt lässt auf ein erkenntnisreiches, praxisnahes und inspirierendes Kursjahr schließen.
Hier finden Sie weitere Informationen rund um das Angebot von Grün.land: www.gruen.land
Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Co. sind unersetzlich. Als Blütenbestäuber sorgen sie für die Vielfalt von Pflanzen und Tieren – und sichern auch für uns Menschen das Überleben. Doch wo finden diese Insekten heute noch Ihre Nahrung? In unseren Feldern, Wiesen und Wäldern, sowie den öffentlichen Flächen und Gärten blüht es immer weniger.
Wir ändern das, helfen Sie mit!
Die Konvekta – C.H. Schmitt Stiftung hat seit dem Frühjahr 2018 insgesamt 30.000 m2 Rasenfläche in Blumenwiese umgewandelt, um den Rückgang von Insekten und Bienen regional einzudämmen. Die Verringerung des Bienenbestandes bringt ein Ausbleiben der natürlichn Bestäubung mit sich, was letztendlich fatale Folgen für die Ernährung der Menschen haben wird. Die Population an Insekten ist in den letzten Jahrzehnten um 2/3 gesunken, mit der traurigen Konsequenz, dass wir eine deutliche Bestandsreduzierung unserer Singvögel zu beklagen haben.
Die Konvekta – C.H. Schmitt Stiftung plant eine wesentliche Ausdehnung weiterer Flächen als dauerhafte Blühflächen, sowie die Anpflanzung von Schutzhecken für Bodenbrüter, Igel und andere Wild- und Waldtiere.
„Mir ist es wichtig, dass ich auf diese Weise einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten kann.“ – Carl H. Schmitt, Stifter der Konvekta–C.H. Schmitt Stiftung
Was können wir tun?
In jedem Garten, ob groß oder klein, ob Gemüsegarten oder Ziergarten, gibt es zahllose Möglichkeiten, wahre Paradiese für Blütenbesucher zu schaffen.
…als Landwirt/in: mit Blühstreifen, blühenden Zwischenfrüchten, Stilllegungsflächen
…als Gärtner/in: mit bienenfreundlichen Blumen, blühenden Stauden, bunten Insel, "wilden Ecken“
…als Bürger/in: mit einem blühenden Balkon, einem bunten Garten, einem Gartenteich
Tolerieren Sie Unkraut. Lassen Sie das Gras auch mal stehen und das Laub auch mal liegen, schaffen Sie Ruhezonen, Nistgelegenheiten und Biotipe für Vögel, Igel und Insekten. Verwenden Sie keine Gifte. Erfreuen Sie sich an einer naturfreundliche Umgebung und schenken Sie der Natur und ihren Bewohnern einen Lebensraum.
Weitere wissenswerte Informationen zum Thema Blumenwiese finden Sie auf folgender Webseite: http://www.naturtipps.com/
Das größte Projekt der Stiftung ist ein Kinderhaus für Waisen in Medan, Sumatra, welches 2005 eröffnet wurde. Als der Tsunami zu Weihnachten im Jahre 2004 die Küsten Südostasiens verwüstete.
Das Konvekta Kinderhaus wurde gemeinsam mit einer Initiative aus Bremen gegründet. Diese bestand aus mehreren Frauen, darunter eine aus Sumatra stammende Indonesierin, die sich bereits gemeinsam bemüht hatten, ein Waisenhaus zu gründen.
Das Ergebnis:
ein Waisenhaus für vierzehn Kinder im Alter von sieben bis achtzehn Jahren
Betreuung der Kinder bis zur Beendigung der Berufsausbildung
Betreuung durch einen Heimleiter mit Stellvertreter und zwei Erzieherinnen
Die meisten Kinder, die ursprünglich von der Stiftung betreut wurden, sind zwischenzeitlich im Beruf und haben das Kinderhaus verlassen. Zur Fortführung des Konvekta Kinderhauses hat die Stiftung Kinder mit Handicap, von den Familien verstoßene Kinder und körperlich und / oder geistig behinderte Kinder aufgenommen.
Die neu aufgenommenen Kinder wurden teilweise auf der Straße ausgesetzt - das jüngste Kind war jünger als ein Jahr alt. In Indonesien werden solche Kinder als wertloses Leben betrachtet. Die Kinder werden in unserem Kinderhaus liebevoll betreut, was von der Stadtregierung gefördert und anerkannt wird.
Das Kinderhaus wird inzwischen überwiegend von Konvekta finanziert. Neben den laufenden Kosten für die Betreuung wird auch das Schulgeld und die - sehr einfach aber zweckmäßige - Einrichtung finanziert.
Mit Förderung und Spenden die Heimat bewahren.
Die Konvekta - C.H. Schmitt Stiftung investiert in wertvolle Heimatprojekte von Organisationen und Vereinen die zum Erhalt der Region beitragen.
Hier einige Museen, Heimatverbände und Naturschutzvereine die gefördert werden:
Das Museum der Schwalm im Steinernen Haus am Paradeplatz in Schwalmstadt-Ziegenhain beherbergt eine volkskundliche Sammlung über das Gebiet der Schwalm und der Kultur dieser Region. Ferner widmet sich das Museum der Archäologie und der Stadtgeschichte Ziegenhains und Umgebung.
Das Schwälmer Dorfmuseum versteht sich als Regionalmuseum für die Kultur der Schwalm. Die Ausstellungsstücke zur Schwälmer Tracht mit ihren pracht-vollen Bunt- und Weißstickereien gehören zweifellos zu den Höhepunkten der Sammlung.
Der Kultursommer Nordhessen bereichert seit 1989 die sommerliche Veranstaltungslandschaft von Kassel und der Region. Mit Zahlreichen Konzerten, Theaterstücken und Auftritten wird der Sommer mit Kunst und Kultur bereichert.
Der BUND arbeitet auf allen Ebenen und wird von rund 620.000 Menschen unterstützt: Bundesweit gibt es über 2.000 ehrenamtlichie die Bund Gruppe direkt in ihrer Region die Themen anpacken, die dort wichtig sind. Pflege von Naturschutzflächen, Aufklärungsarbeit und eben auch die Mobilisierung der Menschen für den Naturschutz.
"Die Waschbären" bieten den Kleinsten die Möglichkeit mit der Natur aufzuwachsen und ermöglicht die frühe Entwicklung und Begeisterung für den Schutz unserer Umwelt. Regionale Projekte sollen aufklären und zeigen wie wichtig unsere Umgebung für uns alle ist.
Die Konvekta - C.H.Schmitt-Stiftung ermöglicht jungen Menschen mithilfe von Stipendien eine finanzielle Unterstützung im Studium.
2013 unterstützte die Stiftung eine junge Frau die Medizin an der renommierten Marmara-Universität in Istanbul studierte.
Die Konvekta - C.H.Schmitt Stiftung erteilt alle zwei bis drei Jahre Stipendien an wissenschaftliche Mitarbeiter, um wertvolle Recherchearbeiten durchführen zu können. Dadurch wird die Schriftenreihe der Konvekta-C.H. Schmitt Stiftung vervollständigt.
Die Schriftenreihe über die kultur- und traditionsreiche Schwalm wird somit immer erweitert. Historisches Wissen und kulturelle Erinnerungen werden bereits in 5 Bändern festgehalten. Der fünfte und neueste Band „Die Schwalm ab 1939“ - Autorin Frau Dr. Vanessa Conze, ist seit Mai 2023 zu erwerben.
Vannessa Konze ist Professorin an der Universität Eichstätt-Ingolstadt und hat ein Studium der Neueren und Neuesten Geschichte ,der mittelalterlichen Geschichte , der Neueren deutschen Literatur und des öffentlichen Rechts absolviert. Sie hat den 5. Band der Schriftenreihe der Konvekta - C.H. Schmitt- Stiftung verfasst, der mit viel Fachkompetenz geschrieben wurde.
ISBN: 978-3-7410-082-3
Die Autorin Katharina Stengel hat Geschichts- und Sozialwissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/M. studiert. Von 2002 an war sie als Historikerin am Fritz Bauer Institut zur Geschichte und Wirkung des Holocaust in Frankfurt/M. tätig und hat dort an Ausstellungen, Publikationen und Forschungsprojekten mitgewirkt.
ISBN: 978-3-89472-298-2
Nach der sehr guten Resonanz auf den zweiten Band der Schriftenreihe der Konvekta - C.H. Schmitt Stiftung freuen wir uns sehr über das Erscheinen des drittes Bandes. Der Kunsthistoriker und Volkskundler Dr. Ingo Gabor hat für die Stiftung den vorliegenden Band mit großem Einsatz und Sachkenntnis gefasst.
ISBN: 978-3-00-030161-2
Der Kunsthistoriker und Volkskunde Dr. Ingo Gabor hat im Auftrag der im Jahre 2004 gegründeten Konvekta - C.H. Schmitt- Stiftung den vorliegenden, zweiten Band "Schwälmer Tracht - historische Entwicklung und soziale Bedeutung" mit großem Elan und Sachverstand verfasst.
ISBN: 978-3-00-027137-3
Mit dem vorliegenden Band "Kulturelles Erbe der Schwalm nach 1945" eröffnet unsere 2005 gegründete Stiftung ihre Schriftenreihe, die mit einem Stipendium in Ziegenhain verbunden ist. Als erster Wissenschaftler, dem dieses Stipendiat zuteil wurde, musste Herr Michael Temme Basisarbeit leisten und die Grundlagen für alle kommenden Kollegen schaffen, die sich wie er als externe in die kulturgeschichtlichen Besonderheiten der Schwalm einarbeiten müssen, um einen wissenschaftlichen Beitrag ihres Fachgebiets erstellen zu können.
Carl Heinrich Schmitt wurde im Stiftungshaus - Muhlystraße 5 - im Jahre 1931 geboren. Mit seiner Stiftung möchte er zum Erhalt dieses geschichtsträchtigen Gebäudes beitragen. Die lange Verbundenheit mit der Region und die Liebe zur Schwalm sind der Antrieb für das bürgerschaftliche Engagement des Stifters und münden 2004 in die Gründung der Konvekta-C.H. Schmitt Stiftung.
Die Konvekta-C.H. Schmitt Stiftung hat sich einen in der Landesfassung festgeschriebenen öffentlichen Auftrag zu Eigen gemacht: das Wissen um die Traditionen und die kulturelle Identität der Schwalm aus Verantwortung für diese Region zu bewahren.
Im Zentrum Deutschlands befindet sich die alte und vielfältige Kulturlandschaft der Schwalm: Am mittleren Lauf des Flusses beheimatet, der ihr auch seinen Namen gab, erstreckt sich die nordhessische Region zwischen Knüllgebirge, Vogelsberg und Kellerwald. Sie umschließt rund 25 Dörfer und die Städte Ziegenhain und Treysa, die gemeinsam mit weiteren eingemeindeten Bereichen die gleichnamige Stadt Schwalmstadt bilden.
Die Gegend ist ein traditionsreiches, in sich geschlossenes und landwirtschaftlich geprägtes Siedlungsgebiet am Rande alter Handelsstraßen. Ungeachtet seiner wirtschaftlichen Randlage und auf den ersten Blick ohne die nötigen politisch-kulturellen Voraussetzungen, verfügt die Region über ein reiches Erbe und einen großen Fundus kultureller Zeugnisse.
Name der Stiftung
Konvekta – C.H. Schmitt Stiftung
Rechtsform
Rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts
Sitz der Stiftung
Muhlystraße 5 | 34613 Schwalmstadt
Vertretungsberechtigter Vorstand
Christina Hoos | Vorstandsvorsitzende
Tanja Berg
Hildegard Meckbach
Kontakt
ChristinaHoos@konvekta.com | 06691 76 - 112
TanjaBerg@konvekta.com | 06691 76 - 311
Zuständige Stiftungsaufsichtsbehörde
Regierungspräsidium Kasse
Am Alten Stadtschloss 1
34117 Kassel